un hobby (o sea el fútbol y hacer el video) los dibujos animados son de una sería de mi juventud.
_____________________
deutsch:
die Quali is halt nicht so prall (sind nur 26MB), hab aber auch noch eine bessere Version.

Ach was waren das noch für schöne Fußball-Zeiten vor einem Jahr:
Cottbus schaffte den Nichtabstiegs-Platz, Jena ebenso, Aue sowieso.
Ja und nach oben sollte es gehen, für Hansa und eigentlich auch für den FC Magdeburg (hatten ja gerade ein brandneues und passend zweitligataugliches Stadion bekommen).Eigentlich! Naja, macht nix – nächste Saison wirds besser!

Die nächste Saison ist fast wieder vorbei und was können wir feststellen? Nach unten gehts! Im Osten brechen alle Dämme. Schon wieder! Drei Spieltage vor Schluss haben Aue und Jena gemeinsam mit fünf Punkten einen soliden Abstand zur Nichtabstiegszone in der 2. Liga und Rostock, ebenfalls fünf Punkte, in der ersten Liga. Aus der dritten Liga nach oben in Liga 2 könnten es Dresden oder Erfurt noch schaffen, aber ob das was wird?

Und Magdeburg? Das beste Fußball-Team aus meinem Bundesland, dass in der letzten Saison mit einem Bein schon in Liga 2 stand, steht jetzt mit dem anderen in Liga 4, weil der Verein unfähig ist, den 10. Platz zu erreichen.

Cottbus, Hansa, Jena, Aue, Magdeburg und Dresden holten dieses WE zusammen 4 (in Worten: vier!) Punkte. Glückwunsch! Dabei spielten vier von sechs Teams noch zu Hause und Dresden und Erfurt klauten sich gegenseitig die Punkte. Symptomatisch dabei sind auch die unglücklichen Ausfälle in der vergangenen Woche von Wächter bei Hansa und Simak bei Jena.

Mag sein, dass beim Lesen dieses Artikels manch einem eingefleischten Fan Übel wird, wenn er zum Beispiel Dresden und Magdeburg zusammen in einem Atemzug liest, aber wirtschaftlich gesehen bedeutet es für die Vereine (die nicht zu knapp in neue Stadien investieren) und für die gesamte Region einen herben Rückschlag.

In der laufenden Champions-League spielten anfangs vier spanische und drei deutsche Teams. Insgesamt kam es dabei zu 4×2 Begegnungen, wobei es aus deutscher Sicht einen Sieg (Bremen-Madrid), ein Unentschieden (Valencia-Schalke) und sechs Niederlagen gab. Olé! Hier in Spanien, wo Fußball noch wichtiger ist als in Deutschland, erntet man als Velierer stets Häme und Gelächter. Schön ist das nicht.

Zum Glück gibt es da noch die Bayern (so etwas sage ich nur bei internationaler Betrachtungsweise),
mit denen der vergangene Donnerstag zur Genugtuung wurde. Beim Hinspiel eine Woche zuvor musste ich mir zunächst noch was anhören, als Getafe, der Gegner, in den Schlussminuten noch den Ausgleich in der Allianz-Arena markierte und auch am vergangenen Donnerstag bahnte sich ein Deja-Vu an.

Ich sah die Partie mit Christin, die mich für zwei tolle Wochen besucht hatte. Wir waren allein; jedoch unter uns: eine Spanier-WG, die uns beim 1:0 für Getafe indirekt, aber lautstark mitteilte, dass sie auch Fußball schaute. Mist! Nicht schon wieder: Rückstand gegen die Spanier und ich in Spanien. Beim Ausgleich in den Schlussminuten durch Ribery , den ich kaum glauben konnte, weil
die Kommentatoren (ja, es sind 2 und die labern a) zu viel und b) Müll – das sagen auch Spanier) im Gegensatz zu spanischen Toren bei deutschen Toren einfach die Klappe halten,
wollte ich einem Freund eine SMS schreiben mit den Zeilen: „Sieh hin, wie Bayern jetzt die Spanier platt machen wird!“ Außerdem gab ich mir Mühe, dass uns die Untermieter beim Tor gut hören können.

Ca. 10 Minuten später war ich heilfroh, dass ich keine SMS geschrieben habe. 1:3 gegen Bayern. 2x Lärm von unten. Christin wollte ausschalten. Ich sagte: Noch ein paar Minuten!
Geglaubt hat es niemand mehr. Der Trainer von Getafe (Michael Laudrup), dem Team, dass vor 5 Jahren noch in Liga 2 gespielt hat, war am Lachen,
das Stadion am Feiern. Und plötzlich nur noch 3:2. Ruhe. Die Kommentatoren am Schweigen. Es blieben noch fünf Minuten.
Tja und als dann das 3:3 in Minute 119 fiel war es einfach nur noch eine Gennugtuung.
Christin lachte laut! Richtig so! Das muss jetzt sein! Von unten kam nix mehr.

Natürlich kann man den spanischen Fußballmarkt nicht ohne Weiteres mit dem deutschen vergleichen. Hier kann/muss sich jeder selbst vermarkten. Die spanischen Top-Teams verfügen dadurch über viel mehr Geld als die deutschen, allerdings interessiert das hier den Fuchs.

Freitag hieß es in den spanischen Zeitungen „Albtraum Toni“ oder „Die Schmach des Jahrzehnts!“
Letzterer Titel hängt jetzt an meiner Zimmer-Tür, von außen versteht sich. Nur gut, dass das das letzte deutsch-spanische Aufeinandertreffen war. Zumindest auf Vereinsebene: Die EM steht an…